Freundeskreis

Wussten Sie schon?

Es gibt auch einen

Förderverein Tierpark Krüzen e.V.

So können Sie helfen:

  • Mitgliedschaft im Förderverein: Sie und die ganze Familie können im Förderverein aktiv und finanziell mitwirken, um die Erhaltungszucht seltener Arten zu fördern und den Tierpark zu verschönern. Infos erhalten Sie unter Tel: 041 53 - 33 34.
  • Spenden: Ihre Spende kommt ausschließlich den Tieren im Tierpark Krüzen zugute. Die Spende überweisen Siebitte auf das Konto 147346 bei der Raiffeisenbank, BLZ 23063129.
  • Übernahme von Tierfutter-Patenschaften: Suchen Sie sich aus den Tier-Arten im Tierpark Krüzen oder aus unserer im Tierpark ausliegenden Tierliste Ihr Wunschtier aus.

Beitrittsformular

Was macht eigentlich der Förderverein ?

 

Der Förderverein unterstützt den Tierpark durch seine Mitgliedsbeiträge. Von den Mitgliedsbeiträgen wurden in der Vergangenheit meist Gehegeschilder angeschafft. Dadurch unterstützt der Förderverein den Bildungsauftrag des Tierparks. Im Jahr 2010 möchte der Förderverein dem Tierpark allerdings beim Gehegebau unter die Arme greifen und dem Park das Material zum Bau einer neuen Gehegeeinfriedung bei den Wildpferden stiften.

Der Förderverein bringt sich jedoch nicht nur finanziell im Tierpark ein sondern unterstützt den Park auch durch Arbeitseinsätze der Mitglieder. Bei diesen Einsätzen werden zum Beispiel interaktive Spielgeräte gebaut, die den Besuchern darüberhinaus auch noch etwas über Tiere vermitteln.

Zusätzlich wählt der Förderverein die Tierart des Jahres. Bei der Wahl zur Tierart des Jahres schlagen die Mitglieder verschiedene Tierarten vor und wählen aus den verschiedenen Vorschlägen die neue Tierart des Jahres. Die Wahl zur Tierart des Jahres dient dazu dem jeweiligen Tier mehr Aufmerksamkeit entgegen zu bringen.

Dadurch wird auf die Probleme der jeweiligen Tierart hingewiesen, wie zum Beispiel ob die Tierart vom Aussterben bedroht ist oder ob ihr Lebensraum von uns Menschen vernichtet wird.

Die Tierart des Jahres 2010 ist das rotbunte Husumerschwein. Diese Schweinerasse ist zwar ursprünglich von Menschen gezüchtet worden und somit eine Haustierrasse, aber selbst diese Tierarten sind vom Aussterben bedroht.

Durch das Wachstum unserer Gesellschaft und den damit verbundenen ökönomischen Daten, wurde die Zucht von Nutztierrassen im Laufe der Jahre stark intensiviert. Hierdurch wurden Schweine gezüchtet die schnell wachsen und dadurch viel Fleisch zu günstigen Preisen bringen, die uns alle als Konsumenten ja auch erfreuen. Durch diese intensive Zucht wurden die Tiere jedoch anfällig für Krankheiten. Daher werden Tiere in Mastbetrieben häufig zur Prophylaxe mit Medikamenten behandelt, die wir Menschen dann durch die Nahrung die wir zu uns nehmen in unseren Körper aufnehmen. Bei alten Haustierrassen ist dies nicht der Fall sie haben einen guten genetischen Code der sie gegen viele Krankheiten und diverse Seuchen resistent macht. Schon deshalb ist es wichtig alte Haustierrassen zu züchten und zu bewahren, da deren Erbanlagen uns irgendwann gute Dienste leisten werden.

Allerdings verhält es sich beim Rotbunten Husumer auch so das, dass Tier in diesem Fall auch ein Kulturgut ist. Dieses Schwein ist nämlich ein Protestschwein.

Der dänischen Minderheit in Husum wurde damals verboten ihre Heimatflagge zu hissen und um sich über dieses Verbot hinwegzusetzen, züchteten die Dänen ein Schwein in den Farben ihrer Heimat. So entstand das Rotbunte Husumer Protestschwein.